Liebe Schülerinnen und Schüler! 

In der Tiefsee ist es kalt und dunkel, es gibt kaum etwas zu essen und der Druck wird immer größer, je tiefer man taucht. Lange Zeit haben Forscher gedacht, unter solchen extremen Bedingungen wäre es unmöglich zu leben. Dass sie sich geirrt haben, zeigt euch die Meeresbiologin Prof. Angelika Brandt in ihrer Vorlesung über seltsame Tiefseebewohner am Dienstag.

Von wegen 3D-Brillen und Rundum-Beschallung! In der Frühzeit des Kinos waren die Filme in Schwarzweiß, und der Ton kam allenfalls von einem Klavierspieler. Wie die Erfindung, die die Brüder Lumière Ende des 19. Jahrhunderts machten, zu dem wurde, was sie heute ist, das erläutert Euch der Filmwissenschaftler Prof. Vinzenz Hediger. 

Ob es Einhörner wirklich gibt? Ja! Im Museum Judengasse gibt es eins. Wie es dahin kam, das erklärt Prof. Mirjam Wenzel, Leiterin des Jüdischen Museums, mit ihrem Team. Sie nimmt Euch mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, als die Häuser an der Judengasse statt Hausnummern Tiersymbole trugen, und macht Euch mit jüdischem Leben in Frankfurt vertraut. 

Sicher habt Ihr schon einmal gehört, dass man ein Antibiotikum zuende nehmen muss, weil es sonst beim nächsten Mal nicht mehr helfen könnte. Aber wusstet Ihr auch, dass „gute“ Bakterien Arzneistoffe herstellen? Wie sie das in winzig kleinen Fabriken machen, erklären Euch die Chemiker Prof. Martin Grininger und Prof. Helge Bode am Freitag. 

Ich wünsche Euch viel Spaß!
Euer Roger Erb
Vizepräsident der Goethe-Universität

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